Rock am Ring/Rock im Park 2018

Dieses Thema im Forum "Festivals 2018" wurde erstellt von /I/oble, 10. Oktober 2017.

  1. /I/oble

    /I/oble Moderator Mitarbeiter

    Preisstufe wird bis 12.01. verlängert, danach kostet es dann statt 219€ sehr saftige 239€.

     
  2. HansMufff

    HansMufff bald... bald... bald... Festivals!

    Bzgl. der Headliner:
    Mir ist grade aufgefallen, dass auf der Homepage Muse, Foo Fighters und Thirty Seconds m.M. nach als "Center-Stage-Headliner" gehandelt werden - oder irre ich mich ganz und gar?
    Auf der Startseite werden ja immer die Bands in wechselnder Ansicht angezeigt. Ich meine, dass in den vergangenen Jahren ja immer die Headliner auch oben "fest" installiert waren und alle anderen Bands dann daneben oder drunter aufgeführt wurden. Genannte drei stehen oben fest und Gorillaz in der zweiten Zeile (aber auch fest, weil sie auf dem Plakat ja auch als Headliner stehen). Aber das lässt bei mir die Vermutung zu, dass sie der "abgestufte" Headliner sind und eine der beiden 2013er Lösungen vertreten müssen: Entweder als Slot vor dem anderen Headliner auf der Center (siehe Volbeat 2013) oder auf der Alterna (siehe Seeed und The Killers 2013).

    Auch wenn ich es mir anders wünschen würde, wäre es vermutlich von Seiten MLK nicht so einfach 30stm zu holen, da sie 2013 ja definitiv als einziger Headliner (ich glaube es war freitags) fest standen. Und Muse und FF sind denke ich unbestritten sehr fette Bands, die locker flockig alleine stehen sollten und können (ja mir ist bewusst, dass 2015 Slipknot neben FF standen, wie auch immer das zustande kam...)

    Weiß eigentlich jmd. wie viel Einfluss die Bands bei der Zuordnung haben? Also gibt es Bands, die sagen, dass sie nicht neben anderen als Headliner stehen wollen? Oder geht das Meiste rein über die Spielzeit? Nach dem Motto: Wir wollen 1,5 Stunden spielen und können an dem Freitag und Samstag, macht was draus
     
  3. 0peilung

    0peilung Wiederholungstäter

    Wenn ich mir das so angucke, dann haben sie einfach die ersten sieben Namen des Lineups fixiert und alles andere variiert.

    Ich denke, den massivsten Einfluss auf die Spieltage der Headliner hat einfach deren Tourplan. Gerade die Heads reisen ja mit ner ziemlich aufwändigen Show umher, da versucht man Wege, so gut es geht, nicht ausarten zu lassen. Wenn jetzt einer zum Beispiel vor dem Wochenende ein Konzert in Italien spielen sollte, würde dieser Headliner sicher gern erst zum Park und dann zum Ring fahren. Konzerte danach betrifft das natürlich auch. Solche Pläne waren sicher auch für die Foo Fighters/Slipkont-Geschichte von 2015 verantwortlich.
    Ich denke mal, dass die Spielzeit dahingehend eine Rolle spielt, dass sie gewisse Heads für die Alternastage ausschließt. Sobald einer länger als 1:30 spielt, geht das kaum noch, da zumindest im Park 1 Uhr da Schluss sein muss und sie aus Sicherheitsgründen sicher gern ein wenig Pause zwischen den zwei Headlinern einplanen, damit nicht 40.000 oder so auf einmal zur Alterna hetzen. das würde die Foo Fighters (2:30 Minimum) und Muse (wahrscheinlich 1:45 oder mehr) für die Alterna rausfallen lassen.

    Dss wären jetzt mal so meine Gedanken zu dem Thema, falls jemand mehr weiß: Mich würde das auch sehr interessieren.
     
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  4. /I/oble

    /I/oble Moderator Mitarbeiter

    Hier gibt es einen informativen Artikel über einige Rahmenbedingungen: https://consequenceofsound.net/2015/08/how-do-festivals-pick-the-order-of-their-posters/

    Ich würde noch einiges ergänzen wollen:
    - Es kommt auf die Größe und den Termin des Festivals an: RaR/RiP hat als eines der ersten Festivals des Sommers traditionell die Möglichkeit, als erster Stop für viele Hochkaräter zu dienen. Da man nach dem Ausscheiden/der Verschiebung der DEAG-Festivals und der anderen Schwerpunktsetzung bei z.B. Primavera Sound keine Konkurrenz hat, ist man deswegen auch seltener darauf angewiesen, bestimmte Tage für bestimmte Bands freizuhalten. Hier können Lieberberg & co. noch eher selbst den Ton angeben, die Bands bauen dann eher ihren Tourplan drum herum. Dass es zur Foo Fighters/Slipknot-Dopplung kam, lag seinerzeit an der Buchung Slipknots beim FortaRock, dass zu der Zeit noch sonntags stattfand. Anders sieht/sah das beispielsweise bei Festivals wie Nova Rock und Greenfield an: 2016 musste man aufgrund der schieren Ballung an hochkarätigen Festivals für die Buchung von RHCP Mittwoch bzw. Donnerstag starten und über vier Tage gehen.

    - RaR/RiP als Zwillingsfestival: Ein weiteres Argument für RaR/RiP ist die Bindung der Acts an zwei Wochenendtagen. Hierdurch können Mitkonkurrenten klein gehalten oder gar ausgestochen werden. Es gibt hier auch Routen, die sich zur besseren Planung über die Jahre eingeschliffen haben: Wer Freitag am Ring spielt, ist normalerweise am Sonntag im Park zu sehen, Freitag Park-Samstag Ring und Samstag Park-Sonntag Ring. In diesem Rahmen kann der Veranstalter auf die Rahmenbedingungen der Bands (siehe unten) eingehen, allerdings gibt es gewisse Verteilungen, die hier angestrebt werden (soweit möglich ein Headliner pro Tag, ein passendes Vorprogramm, Kontrastprogramm auf den anderen Bühnen...) und die sich wiederum einschränkend auf den Tourplan auswirken können. Da Festivals meist die wichtigeren Termine sind, werden die Konzerte (auch mal mit dem gleichen Veranstalter) drum herum gebaut, deswegen sind die Bands und ihr Management selbst dafür verantwortlich, möglichst günstige Routen zu finden. Da die beiden Locations aber vergleichsweise (gerade im Kontrast zu den USA) nah beinander liegen, wohl nicht den ganz großen Unterschied, ob sie zuerst im Park oder am Ring spielen. Bei RHCP ging es ganz gut, weil es wiederum die ersten Europatermine waren, am darauffolgenden Wochenende sah es dann aber wieder ganz anders aus: Greenfield -> Pinkpop -> Nova Rock war auch nicht die ideale, aber die finanziell attraktivste Lösung.

    - Es kommt auf die Show der Bands an: Normalerweise ist es kein Problem, von einem Tag auf den nächsten vom Nürburgring nach Nürnberg oder vice versa zu kommen. Allerdings gibt es Bands, die dermaßen ausgefeilte Bühnenkonstruktionen mitbringen, dass sie ein gewisses Zeitfenster brauchen. Schmerzlich hat man das hier ja erst 2017 feststellen müssen: Marek hat sich deswegen so über die Terrorwarnung aufgeregt, weil es ausgerechnet um Rammstein ging, die am Freitag am Ring spielen sollten. Sie konnten ihren Gig am Samstag nicht nachholen, weil sie normalerweise schon am Morgen die Bühne aufbauen müssen und das Zeitfenster vom nächtlichen Abschied in Mendig bis zum Aufbau in Nürnberg am Sonntagsmorgen zu klein war. System Of A Down, die nur einen Bettvorleger brauchen, um sich auf einer Bühne wohl zu fühlen, wäre das schätzungsweise kein Problem gewesen.

    - Es kommt auf das Alter der Bands an: Jungen Bands macht es weniger aus, wenn sie mal drei oder vier Tage am Stück spielen, eher im Gegenteil nehmen sie das Geld gerne mit. Bei MusikerInnen im Rentenalter sieht das meist ganz anders aus: Sie machen ohnehin so viel Kohle, dass sie sich nicht stressen zu brauchen und es wahrscheinlich auch eher nachteilig wäre. Black Sabbath haben 2016 nie zwei Tage in Folge performt, Gleiches wird für Ozzy Osbourne 2018 gelten. Dementsprechend gibt es pro Wochenende nur zwei Möglichkeiten, sie zu buchen, was bei RaR/RiP schon mal die Freitag-Sonntag-Schiene in Anspruch nähme und für die anderen Headliner nur noch zwei andere Routen übrig ließe.

    - Es kommt auf die Größe der Bands an: Ganz selten ist es der Fall, die Band solch einen Status inne hat, dass sie den Takt vorgibt. Wir werden es 2018 mit Guns 'N' Roses erleben, dass sich einige hochkarätige Festivals ( Graspop, Download Paris) verlängern, um sie präsentieren zu können. Das ist aber wirklich die Ausnahme und könnte ich mir in dieser Form nur noch bei AC/DC oder den Rolling Stones vorstellen. Es muss schlichtweg eine Band sein, die genauso viele Zuschauer auf Einzelkonzerte zieht und damit mehr Geld verdienen kann als mit einem Festivalgig. Diese Extrawurst können aber wirklich nur Stadionbands bekommen.
     
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  5. /I/oble

    /I/oble Moderator Mitarbeiter

    Die Acts vom Governors Ball in den USA sind hier durch die Terminüberschneidung allesamt raus:

     
  6. Voluntas

    Voluntas Moderator Mitarbeiter

    Fragen von einem Fremden, dem ich helfen möchte (Es geht um Rock im Park) :
    If possible I'd love some clarification on how long you're allowed to camp on site for. The site doesn't quite specify if campers are booted off on the Sunday night or if you can stay the night until the following Monday morning. My other question is can weekend campers only enter the ground on the Friday at 1:00pm onwards?

    Any help from previous festival goers would be really welcome, google translate can only get me so far. I'm flying from the UK so I'm making sure I get the details right before I book anything.

    Site for reference. http://www.eventim.de/tickets.html?affiliate=ROP&doc=campaign&campaign=home
     
  7. 0peilung

    0peilung Wiederholungstäter

    Als Besucher seit 2012, allerdings nie Camper sondern Zu-Hause-Übernachter, kann ich zumindest mal so viel beitragen, dass man mit normalem Festivalticket am Donnerstag auf jeden Fall schon auf den Campingplatz kommt, laut Website um 9. Ich hol mir am Donnerstag immer schon mein Bändchen ab und da war jedes Mal schon gut Betrieb, 15 Uhr war ich frühestens da. Zur Abreise kann ich nur die Infos von der Website weitergeben, da heißt es 10 Uhr am Montag muss man weg sein, man kann also auf jeden Fall die Nacht da noch verbringen. Wie streng die da sind, kann ich allerdings nicht sagen.
     
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  8. Runnerdo

    Runnerdo Wiederholungstäter

    110.000 Tickets für beide, ist zu dem Zeitpunkt, nicht wirklich viel oder ?
    Normalerweiße würde ich schätzen 60.000 Rar und 50.000 Park aber das kann man gar nicht mehr unbedingt so sagen.


     
  9. /I/oble

    /I/oble Moderator Mitarbeiter

    Mit einer Band von der Größe alt-js hätte ich nicht mehr gerechnet, allerdings sind sie hier auch (angemessenerweise) relativ klein. Bad Religion mit ihrem "Suffer"-Set sind ganz nett, aber ja auch häufig da. Andrew W.K. ist auch noch ein netter Farbtupfer, anonsten haut's zu diesem Zeitpunkt natürlich niemand vom Hocker.
     
  10. Sandwich

    Sandwich Wiederholungstäter

    Du hast Seasick Steve vergessen :love: bei dem weiß man nie was kommt, hat bspw regelmäßig John Paul Jones als Bassist dabei, mit den Foo Fighters ist auch schon mal was gelaufen :)
     
    • Mögen Mögen x 1
  11. 0peilung

    0peilung Wiederholungstäter



    Das lassen sie sich 440€ kosten. Zusaätzlich zum Festivalticket natürlich. Am besten finde ich den Punkt: Zutritt zum ersten und zweiten Wellenbrecher (sofern Kapazität vorhanden). Klingt jetzt nicht anders als das für jeden Anderen auch ist.
     
  12. Sandwich

    Sandwich Wiederholungstäter

    440€ plus des Ticket obendrauf, da muss man sich im VIP schon ordentlich den Bauch vollschlagen damit sich das lohnt :D
     
    • Lustig Lustig x 1
  13. 0peilung

    0peilung Wiederholungstäter



    Jetzt haben wir ne Tagesaufteilung. Ich spekulier mal für Rock im Park:
    Der Freitag ist recht einfach. Foo Fighters und die punkigen Sachen auf der Center. Dazu noch PVRIS und möglicherweise Seasick Steve. Auf der Alterna die Gorillaz mit Hip Hop und Elektro und Bilderbuch. Die harten Sachen kommen in die Halle.
    Samstag find ich auch noch recht eindeutig. Da wird die Centerstage von Thirty Seconds to Mars zusammen mit den poppigen Sachen besetzt und Casper ist wahrscheinlich CoHead. Der Metalkram kommt auf die Alterna, wobei ich ihnen durchaus zutraue, Jimmy eat world da mit reinzupacken (siehe Broilers 2013). Was da jetzt früh auf der Center und was in der Halle ist, kann ich nicht so richtig zuordnenm, da ich im unteren Bereich zu wenig kenne und jetzt nicht alles nachgucken will.
    Sonntag find ich auch recht klar. Da werden wir Muse natürlich auf der Centerstage haben und dazu kommen dann wieder die ruhigen Sachen und die Metalsachen werden auf der Alternastage sein. Bin mal gespannt, wass sie mit Taking back Sunday und Heisskalt machen, sind beides irgendwie Joker (Center oder Halle), Thursday sind für mich ne klassische Band für die Halle.

    Insgesamt bin ich mal gar nicht unzufrieden. Ich hoffe, nach den Foo Fighters noch zu den Gorillaz reinzukommen, aber Mr Grohl hat da eindeutig Vorrang. Sollte es so laufen wie normal, kann ich am Samstag Thirty seconds to Mars sausen lassen und nach Casper schön Stone Sour und Marilyn Manson gucken und am Sonntag dürften Avenged Sevenfold auch erst nach Muse spielen, also für mich alles in Ordnung.:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2018
  14. 0peilung

    0peilung Wiederholungstäter

  15. HansMufff

    HansMufff bald... bald... bald... Festivals!

    Tagestickets gabs aber auch schon länger nicht mehr (für den Ring)... Und 5000 Tickets für beide in den letzten beiden Wochen als dritte Welle ist auch nicht wirklich überzeugend gelaufen.
     
  16. Thomas

    Thomas Administrator Mitarbeiter

    Hätte sicher besser laufen können. Dennoch denke ich: Am Ende wird es zumindest kein Verlustgeschäft.
    Aber eine Cash Cow für Live Nation ist die Veranstaltung wohl auch nicht mehr. Mehr Kommerzialisierung ist kaum noch denkbar.
    Sollte man sich Gedanken um die Szene machen?
     
  17. Runnerdo

    Runnerdo Wiederholungstäter

    Der Festivalhype hat seinen höhepunkt längst überschritten.
    Ich denke auf keinen Falls des es auf 2000 Niveau zurück fällt aber es geht halt auch nicht nur Bergauf. Anderes Besipiel dafür wäre die Bundesliga von 2006 bis jetzt. Offtopic.

    Es hat sich halt in der Zeit viel geändert. Damals sind viele wegen dem Event gegangen und nur bedingt wegen der Musik. Konnte man bei dem Preis schon mal machen. Irgendwas war ja immer dabei.
    Mittlerweile sind sachen wie parookaville usw angesagter und die Musik passt besser. Es ist halt viel mehr ansprechendes alternativ Angebot da.
    Davon mal ab, für 250€ kann ich halt auch irgendwo in den Urlaub fliegen.

    Dazu kommen sicherlich die Ereignisse der letzten Jahre und der Umzuug zurück.
    Ich finde das Lineup super aber ich glaube doch das es bei 18-22 Jährigen nicht so gut ankommt.
    Gerade die es heißt doch "ROCK" am Ring - Fraktion hat halt keiner Metalhead. Diese Gruppe war immer sehr groß bei RaR.
     
  18. /I/oble

    /I/oble Moderator Mitarbeiter

    Dafür müssen wir mal einen eigenen Thread aufmachen. RaR/RiP reizt mich seit Jahren überhaupt nicht mehr, man bekommt kaum noch aktuell relevante und exklusive Bands und Heads. Dieses Jahr haben zwar alle in der Kopfzeile neue Musik dabei, aber keine hat damit etwas Außergewöhnliches geschaffen. Der Markt ist dieses Jahr sicher nicht einfach, aber die mutigste Buchung war Gorillaz, denen man doch noch die sichere Nummer Muse an die Seite gestellt hat. Klar, man hat es nicht immer in der Hand (Booking, eigener Termin Anfang Juni), aber was sprach gegen QOTSA und NIN? Was mur zunehmend mehr Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass viele Bands einen Bogen um Deutschland machen, weil sie keine geeigneten Auftrittsmöglichkeiten finden. Es gibt neben RaR/RiP, HuSo und Lollapalooza keine Festivals, die sich gewisse Kaliber leisten können. Trotzdem: Warum gibt es kaum Veranstalter, die sich an mittelgroße Festivals mit dem einen oder anderen großen Headliner à la Best Kept Secret oder Down in The Rabbit Hole wagen? Funktioniert das bei uns nicht mehr? Ist das in Deutschland zu teuer? Im Internetzeitalter hat man doch genug Daten über die Hörgewohnheiten und kann gezielt Marketing für aufstrebende Acts betreiben. Aber man geht lieber auf Nummer sicher, bleibt beim Portfolio, was bei den Millionen im Spiel verständlich ist, aber das Sättigungsgefühl hat schon merklich eingesetzt. Warum nicht spannende neue Acts auf den Nebenbühnen ausprobieren? Ansonsten muss man (und das find ich schon echt schwach) sich eben mit einem schwachen Ring-Eröffnungstag mit 30STM
     
  19. HansMufff

    HansMufff bald... bald... bald... Festivals!

    Ich musste wirklich drei Mal lesen bis ich kapiert habe, dass du Metal-Headliner meinst :D

    Mittelgroße Festivals funktionieren hier glaube ich einfach wirklich nicht. Sind ja genug Beispiele vorhanden. Ich weiß nur nicht so richtig, woran das liegt. Ob es für Neufestivalisten nur cool ist/war auf ein Festival zu gehen, wenn es das Größte ist/war und dadurch klare Zeichen gesetzt wurden?! Vielleicht auch die Mentalität der Schulabschlussfahrten, die sich eher große raussuchen, um viele Geschmäcker abzudecken?! Kann ich mir beides schon durchaus vorstellen.
     
  20. Sandwich

    Sandwich Wiederholungstäter

    Also Deichbrand und Melt! haben in meinen Augen schon ebenbürtige Headliner, Killers und Florence and the Machine sind schon richtige Kaliber....

    30STM ist jetzt wirklich nicht der fette Kracher, aber davor noch Casper, auf nem Southside/Hurricane war der schon Headliner, da hat man sogar Blink182 ne Reihe runter geschoben ;) und die anderen Tage können meiner Meinung nach mit den anderen Majorfestivals in Europa mehr als nur mithalten, Muse und Avenged Sevenfold an einem Tag und die Foos plus die Gorillaz am anderen, auf anderen Festivals würdest du die an vier verschiedenen Tagen als einzelnen Head sehen....

    Preislich entwickelt sich das natürlich alles in die falsche Richtung... Deutschland ist da aber auch ein schweres Pflaster, ist groß, viele große Städte, da lohnt sich dann schon mal ne ausgedehnte Tour, dann Hurricane/Southside vs RaR/RiP vs Lollapalooza, da muss man schon um die großen Namen kämpfen, Deichbrand/Highfield wollen sich da dann vllt auch noch etablieren, sowas gibt es eigentlich sonst nur noch in UK, da sind die Preise ja noch höher, enormer Konkurrenzkampf, da können die Bands/Manager dann schon mal mehr verlangen, die steigenden Kosten für Sicherheit mal außen vorgelassen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. März 2018
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