Stagediving / Crowdsurfing

Dieses Thema im Forum "Festivalmarkt" wurde erstellt von Thomas, 28. Januar 2014.

  1. Thomas

    Thomas Administrator Mitarbeiter

    Neuen Schwung bringt ein Vorfall im schweizer Kofmehl Club in die Stagediving/Crowdsurfing-Debatte.
    Erstmals hat es in dem Schweizer Club einen Toten geben.
    Ein 28jähriger verstarb zwei Tage nach einem Sturz auf seinen Kopf.

    Kofmehl-Leiter: «Die Fans sind beim Stagediving in Ekstase» - Solothurn Stadt - Solothurn - Solothurner Zeitung

    Bei den vielen Festivals ist Crowdsurfing verboten, bei den übrigen zumindest verpöhnt.
    FKP Scorpio zum Beispiel fährt da einen recht strikten Kurs mit Verwarnungen und anschliessender Bändchenabnahme. Andere wie z.B. das Taubertal nehmen das gelassener hin.
     
  2. Suitemeister

    Suitemeister Festivalmutti since 2009 Mitarbeiter

    ich hab da ne recht dezidierte meinung zu: crowdsurfing ist und bleibt in meinen augen asozial. es dient lediglich dem vergnügen des surfenden, stört und gefährdet alle beteiligten. die weitreichenden verbote sind m.e. absolut gerechtfertigt.
     
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  3. Thomas

    Thomas Administrator Mitarbeiter

    Wir sind zu alt und zu vernünftig @Suitemeister
    In den meisten Fällen finde ich Crowdsurfen auch nur nervig. Schuh im Genick oder besser noch Mitten in der Fresse braucht kein Mensch.
    Crowdsurfing an sich klappt allerdings auf Grund einer weiteren Nervigkeit eh heutzutage nicht mehr so gut: dem Handyfilmen.
    Mein subjektiver Eindruck: Surfer werden wesentlich öfters als früher einfach fallengelassen - (vor allem wenn sie keine hübschen Frauen sind). Die Leute gehen nach Möglichkeit einfach beiseite. Abhängig natürlich vom Festival und dessen Besuchern. Das zeigt imho auch, dass die Toleranz dem Crowdsurfen gegenüber ziemlich nachgelassen hat.
     
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  4. Thomas

    Thomas Administrator Mitarbeiter

  5. Voluntas

    Voluntas Moderator Mitarbeiter

    Also zuerst einmal finde ich es auch sehr nervtötend wenn sich ein 100 Kilo Mann einfach mal auf einen drauf fallen lässt. Aber zur Seite gehen ist in den ersten Reihen, wo ja auch in der Regel gesurft wird, meist unmöglich, und man muss die Menschen weiterreichen, damit er nicht auf einem liegen bleibt. Ich muss gestehen, als sich ein Mann zum zweiten mal über mir surfen wollte hab ich 2-3 mal gegen geboxt und er kam nie wieder :D.
    Ich finds in notfällen absolut ok, wenns der schnellste weg aus der Menge ist. Aber den Spaßfaktor hab ich bei eigenem Ausprobieren noch nicht wirklich entdeckt.
     
  6. Hannibal

    Hannibal Greenhorn

    Ich find's auch hochgradig nervig. Es mindert das Konzert-Erlebnis der anderen Zuschauer enorm, man muss bei Front-Positionen ständig ein Auge nach hinten haben, die Security langt meistens hart rein, um sich die Surfer über die Abspannung zu holen. Alles in allem unnötig, riskant und dämlich..
     
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  7. Suitemeister

    Suitemeister Festivalmutti since 2009 Mitarbeiter

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  8. Magic Metal

    Magic Metal Aktives Mitglied

    Ist was für Kinder. Eine unschöne Entwicklung, genauso wie die tausend Smartphones die einem entgegen leuchten.

    Mit Rock`n`Roll hat das nix zu tun.

    Ich trete zur Seite, soweit das möglich ist.
     
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  9. Big.Attack

    Big.Attack Inquisitor der Herzen

    Seit wann ist eigentlich "pogen" verpönt? Gerade auf der FAQ-Seite des Lollapaloozas gewesen und da wird davon geschrieben, das dies auch untersagt wird.

    Ob das nun sein muss oder nicht, aber das gehört doch noch ein wenig mit dazu. Zumal die meisten Besucher auch rücksichtsvoll zur Sache gehen.
     
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